veganes vitamin b12

 

entdeckung veganes b12

jetzt gibt es endlich ein veganes, rein pflanzlich gebundenes vitamin b12

vegane gesellschaft b12 offensiveseit vegan zum relevanten thema geworden ist, wurde von seinen gegnern vor allem eine behauptung immer wieder ausgebreitet: das einzige, das vegan nicht könne, sei es, dem körper genug vitamin b12 zu liefern. vegan sei deshalb »nicht ganz natürlich«. denn man brauche künstliche vitamine. schon das war eine verkürzung. denn in wirklichkeit war immer nur von einem einzigen vitamin die rede, nämlich von vitamin b12. alle anderen vitamine sind in pflanzlichen produkten ja im übermaß enthalten und gar um das x-fache mehr als in nichtveganen lebensmitteln. alles gerede davon, dass die »wertigkeit« in nichtveganen lebensmitteln »höher« sei, war nur propaganda. die mehrmenge an nährstoffen in gemüse, kräutern und früchten hätte allerdings auch jede angebliche »wertigkeit« wettgemacht.
kaum ein medium hat nicht das vorurteil gestreut, vegan sei eine »mangelernährung«, da b12 nur in tieren vorkomme. ernährungs-»experten« und -politiker kosteten diese vegan diskreditierende aussage gern aus. es war ihr letztes vermeintliches »argument«. mehr hatten sie nicht.

doch in wirklichkeit haben vor allem auch viele nichtveganer einen akuten b12-mangel. sie müssen diesen durch zuführung von nahrungsergänzungsmitteln oder depotspritzen auffüllen oder sich ihr b12 aus einer bestimmten zahncreme holen.
mangel an vitamin b12 ist tatsächlich gefährlich, weil dadurch das nervensystem unwiederbringlich geschädigt werden kann. die behauptung aber, nur veganer müssten auf ihren b12-spiegel achten, war schon immer fahrlässig und irreführend gegenüber nicht-veganern. richtig ist stattdessen, dass verantwortungsbewusste veganer genau auf ihren b12-spiegel achten. so haben die vegane gesellschaft deutschland und andere organisationen stets darauf hingewiesen, dass die überprüfung des b12-spiegels wichtig sei und man entsprechend supplementieren solle.

von wegen »natürlich«: so kommt das b12 in tierprodukte…

nahezu irrig war die behauptung, dass fleisch- und milchprodukte sowie eier natürlicherweise b12 enthielten. denn heutzugtage ist diese vor allem dem umstand zu verdanken, dass man (aus)nutztieren chemisch gewonnenes vitamin b12 ins futter mischt – und zwar in hohen dosen. das ausgerechnet von den vegan-kritikern gegen die vegane ernährung stets hervorgehobene vitamin b12, das chemisch gewonnene cyanocobalamin, wird vor allem hier eingesetzt: in den futtertrögen der (aus)nutztiere und den für ihre mästung vorgesehenen kraftspritzen. viele verantwortungsbewusste veganer aber mieden selbst lieber dieses cyanocobalamin und griffen stattdessen eher zum besser verträglichen methyl- oder hydroxocobalamin. eine ernährung ist ja nicht »natürlicher«, weil man tiere isst, die mit chemisch gewonnenem b12 »angereichert« wurden.
ab sofort werden die b12-karten völlig neu gemischt. denn es gibt eine entdeckung, die geschichte schreiben wird und das zerrbild wieder so zurechtrückt, wie es stimmig ist. im zuge jahrelanger intensiver forschung ist ein neues produkt (»sidea b12 bio granulat«) entstanden, das zu 100 prozent aus kon­trolliert-biologischem anbau stammt und das natürlich gewonnenes, pflanzlich gebundenes b12 enthält. ganz ohne chemie. eine sensation. sämtliche vorurteile gegen die vermeintlich sogenannte »mangelernährung« lösen sich in nichts auf.

jetzt ist vegan in sachen b12 natürlicher als nichtvegan

es ist fast schon ein »gag«, dass man jetzt sagen kann und sagen muss: während nichtveganer in den genuss von synthetisch gewonnenem vitamin b12 dadurch kommen, dass man (aus)nutztieren chemie-b12 ins kraftfutter mischt oder spritzt, ernähren sich dagegen nun die veganer bewusst mit einem durch und durch natürlichen produkt. es liefert natürliches und pflanzlich gebundenes vitamin b12, ist heimisch und stammt aus kontrolliert-biologischem anbau.

forschung lohnt sich

schon die eidgenössische technische hochschule (eth) in zürich hatte gezeigt, dass pflanzen b12 assimilieren können. allerdings, so hieß es, in verschwindend geringen mengen.
das forschungsteam um den osnabrücker biologe dr. georgios pandalis war da schon weiter. man hatte bereits vor vielen jahren ein sanddornprodukt auf dem markt, das relevante mengen an aktivem b12 enthielt. eines tages ergaben messungen, dass die b12-menge nicht mehr dem entsprach, was man ursprünglich gemessen hatte. aus verantwortung nahm pandalis das patentierte produkt vom markt. eine künstliche anreicherung des sanddorns kam nicht in frage.
es begann eine siebenjährige forschung an heimischen pflanzen. dann die wundersame entdeckung: eine heimische queckenart enthält sogar dreimal mehr b12 als der sanndorn zuvor. zwei dissertationen erläutern, warum die b12-menge im sanddorn nachließ. die eu hatte den sanddorn subventioniert und im zuge dessen wurde er gedüngt. durch die symbiose mit mikroorganismen reichern sich die pflanzen mit vitamin b12 an.
queckedurch die düngung wurde das milieu der mikroorganismen zerstört. damit kann kein b12 mehr an die pflanze abgegeben werden.
die quecke ist eine sensationelle entdeckung. sie widerlegt nämlich die pauschale aussage, dass pflanzen generell zu wenig b12 assimilierten. allerdings musste nun ein weg gefunden werden, das in der bestimmten quecken-sorte gebundene b12 verfügbar und haltbar zu machen. hier kam der sanddorn zurück ins spiel. eine ideale kombination. mehrere forschungseinrichtungen, unter anderem die universität hannover, bestätigen, dass das in der quecke gebundene b12 aktives b12 ist.

ist das denn wirklich aktives b12?

es gibt pseudo-b12 in sauerkraut, algen und hefen. dieses ist nicht hilfreich. das b12 in der quecke aber ist nachgewiesenermaßen aktives b12 mit seiner vollen wirkung.

die hintergründe

die brutale chemisierung der landwirtschaft hat die massentierhaltung ermöglicht. massentierhaltung und chemisierung  haben die bodenbeschaffenheit verändert und die natürliche bildung von mikroorganismen zerstört. nur deshalb ist heute nicht mehr genügend b12 in unseren pflanzlichen produkten vorhanden. die vegane gesellschaft deutschland hat diese vermutung stets kommuniziert und sieht sich durch die forschungen der letzten jahre und durch die entwicklung des neuen produktes von dr. pandalis bestätigt.

in den schon erwähnten doktorarbeiten wird auch die düngeproblematik in verbindung mit dem thema b12 erörtert. im grunde hatten jene veganen rohköstler nicht ganz unrecht: wenn man wildkräuter nicht zu stark wäscht, kann durchaus b12 auf ihnen sein. allerdings kann niemand die menge bestimmen. und das macht es dann doch zu einem risiko und niemand weiß, ob das b12 auf rohkost aktiv ist oder nicht.

weil sich das nicht steuern lässt, ist das neue natürliche und vegane b12-produkt die bisher beste lösung, um als veganer seinen b12-bedarf auf natürliche statt auf
chemische weise zu decken. und selbstverständlich können auch nichtveganer etwas für ihren b12-spiegel tun, indem sie das vegane produkt ihrem speiseplan hinzufügen. so bleibt man auf natürliche art »queckfidel«.

was man über b12 wissen sollte

vitamin b12  genießt unter den vitaminen einen sehr wichtigen sonderstatus. nach heutigem wissenschaftlichen kenntnisstand hat dieses vitamin sogar eine enorme gesundheitliche bedeutung für uns. das vitamin b12  ist u.a. wichtig für die bildung von roten blutkörperchen, für die aktive zellteilung und für die zellneubildung – und damit für den körper überlebensnotwendig. risikogruppe für einen b12 -mangel ist laut meinung vieler experten nahezu die gesamte bevölkerung – hierzu gehören natürlich auch veganer!
der menschliche körper kann das vitamin b12  nicht selber zur verwertung produzieren (es entsteht zwar auch im menschlichen darmtrakt, wird aber von dort nicht mehr vom organismus optimal brauchbar verwertet). wir müssen b12  also über die nahrung zu uns nehmen. vitamin b12 (cobalamin) wird über eine lange zeit in der leber gespeichert und sehr langsam verbraucht. die symptome eines mangels treten dementsprechend -zumindestens bei erwachsenen – oft erst mehrere jahre später auf und können bei nichtbehandlung gravierend sein.

cobalamin

nachweisbar im blut

ein b12-mangel ist in der gesamtbevölkerung weit verbreitet – jedoch kaum bekannt. warum? normale blutuntersuchungen umfassen nicht den faktor vitamin b12 und ärzte weisen leider selten vorher hierauf hin. so muss man den wunsch auf eine b12-messung vor einem empfehlenswerten blutwerte-check beim arzt explizit äußern. dieser zusätzliche vitamin-check im labor ist kostenintensiver für die krankenkasse – wohl ein grund, warum er zumeist unterbleibt.
unser tipp: eine normale blutserumanalyse gilt als standardtestverfahren, was eine ärztliche b12-analyse betrifft. diese messung hat jedoch auch schwachpunkte. es werden z.b. für den körper leider wertlose b12 -analoga mitgemessen. von der krankenkasse wird dieser test gezahlt, sofern er von ärztlicher seite genehmigt wird. oft reicht es aus, dem arzt zu sagen, dass man vegan lebt, und aus diesem grunde einen b12-test machen möchte. wir empfehlen daher, den b12-blutserumsstatus immer gemeinsam mit holotranscobalamin (holo-tc) testen zu lassen. diese kombination stellt den besten weg dar, rückschlüsse auf den wahren b12-wert zu ziehen.

es sind oft gerade ernährungsbewusste vegan lebende menschen, die sich und ihre familie diesbezüglich untersuchen lassen. die mehrheit der betroffenen in der bevölkerung erfährt hingegen nie, dass überhaupt ein evtl. mangel vorliegen könnte, da keine diesbezügliche blutuntersuchung erfolgt. und: eindeutige symptome werden oft nicht erkannt oder fehlinterpretiert.

b12 im vergleich

b12-zahncreme
tolle idee, das b12 wird durch die mundschleimhaut gut aufgenommen. nachteil: das darin enthaltene b12 ist allerdings chemisch gewonnenes b12.
methylcobalamin-lutsch-tabletten
besser als cyanocobalamin, aber leider nicht beständig, es wird daher extrem hoch dosiert, man weiß aber nie, wie viel b12 man dann tatsächlich abbekommt.
depotspritzen
gut, um einen extrem niedrigen spiegel schnell wieder hochzuspushen. risiko: hautirritationen wie akne.
süßigkeiten
nimm 2 soft bonbons (vegan) enthalten tatsächlich b12, ebenso redbull und     alkohlfreies weizenbier. doch bei den  süßigkeiten ist das chemisch gewonnene cyanocobalamin eingesetzt. und: vorsicht vor zu viel zucker.
ungewaschenes
die aufnahme von b12 ist hier tatsächlich möglich, allerdings kann man die menge nicht steuern. zudem: risiko mangelnder hygiene.
»sidea b12 bio«
natürliches und vegan-biologisches b12
unsere empfehlung.

Text: sandra janssen

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